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Über Uns
- Geschichte zum Anfassen !!! -

Ich heiße Alexander Wilken, Jahrgang 1948 und bin seit meinen frühesten Erinnerungen von der Welt der Zinnfiguren fasziniert. Dies natürlich nicht ohne den Einfluss meines Vaters, der auch bereits als Kind mit Zinnfiguren spielte und nicht widerstehen konnte, als er nach der Währungsreform in einem Münchner Spielwarenladen eine Packung friedrizianischer Grenadiere erblickte. Wie er schmunzelnd zu berichten pflegte, war ich damals definitiv noch zu klein um als Vorwand für den Erwerb zu dienen.
In der Folgezeit nahm ich die Rolle als Vorwand für den Erwerb von Zinnfiguren mit wachsender Begeisterung an. Wenngleich sich unsere entwickelnde Sammlung in den fünfziger Jahren fast ausschließlich auf die einfachen Oki-Figuren gründete, gab es doch kaum etwas Schöneres als an der Hand des Vaters das Zinnfigurengeschäft zu betreten, in dem er freundlich als Stammkunde bedient wurde, und behutsam all die Schachteln vorsichtig öffnen zu dürfen auf der Suche nach noch unbekannten Serien. Zu besonderen Gelegenheiten konnte auch schon einmal eine Sonderfigur aus dem Kieler Sortiment dabei sein, die ich damals unbeschreiblich schön fand.
In den sechziger Jahren öffnete sich unsere bis dato auf Kieler und Heinrichsen Figuren beschränkte Welt. Ein Besuch bei Altmeister Neckel und der Erwerb seines damals sensationellen Bildkatalogs brachte das stets glimmende Feuer so richtig zum Lodern. Beitritt zur Klio und Kontaktaufnahme zu den bekannten Herstellern waren die Folge. Eine meiner schönsten Erinnerungen: Letzter Schultag vor den Sommerferien, per Post kommt die (damals noch nicht unterteilte) Serie “Schlacht bei Leuthen” von Werner Scholtz, und eine fast unerschöpfliche Vielzahl äußerst dynamischer Typen entsteigen dem Paket, um auf dem sonnenwarmen Terrassentisch Aufstellung zu nehmen.
Nächster Schritt: Der Versuch selbst Zinnfiguren herzustellen. Die Leidenschaft, mit der ich damals gravierte, machte die aus heutiger Sicht zuzugebende geringe Qualität durchaus wett. Ein paar Figuren fanden sogar den Weg zu den in der Zinnfigur veröffentlichten Neuerscheinungen (Heft 9 und 11 Jahrgang 1967).
Studien- und Referendarzeit waren unter dem Gesichtspunkt der Beschäftigung mit der Zinnfigur wenig fruchtbar. Aber bereits kurz nach der Eheschließung hat mich die Welt der Zinnfiguren zurück und meine Gattin Conny ist seitdem mit von der Partie. So z.B. bei unserem Versuch, in der Breisacher Straße in München ein Zinnfiguren-Geschäft (“Figuren-Stadel”) zu etablieren. Nein, eine Familie zu ernähren, hat es nicht gereicht. Aber durch den selbstlosen Einsatz meiner Schwiegermutter Anneliese Stein konnten wir das Geschäft immerhin bis 1984 durchhalten.
Seit 1978 tritt Familie Wilken auch als Herausgeber in Erscheinung. Erwähnenswert z.B. die Figuren zu den Kämpfen zwischen dem Schwertbrüderorden und den baltischen Völkern, einem wenig beachteten Aspekt der Kreuzzüge, der jedoch meinen Vater Lothar als gebürtigen Deutschbalten sehr faszinierte. Mit großem Eifer widmete er sich den historischen Recherchen und der damals noch relativ unbekannte, aber bereits sehr beschlagene Mediävist Ulrich Lehnart fertigte die Gravurvorlagen. So konnte ich 1979 meinem Vater zu seinem sechzigsten Geburtstag die ersten Figuren präsentieren.
In der Folgezeit hat sich unser Formenbestand stetig erweitert, sowohl durch Neuherausgabe von Serien wie durch Formenübernahmen. Den aktuellen Stand unseres Angebots können Sie unter “Flachfiguren 30mm Einzelfiguren” oder dem als pdf-Datei herunterladbaren Bildkatalog in Ruhe betrachten. Wenn auch meine Profession mich andere Wege geführt hat, ist meine Passion bei den Zinn-Miniaturen geblieben. Als ich nach dreieinhalb Jahrzehnten in der öffentlichen Verwaltung schließlich den Status eines Pensionisten erreicht hatte, fand ich ausreichend Muße, um mich über die eigene Sammlung hinaus für mein Steckenpferd einzusetzen. Acht Jahre war ich im Präsidium der Klio, der deutschen Gesellschaft der Freunde und Sammler kulturhistorischer Zinnfiguren, für die Redaktion des Vereinsmagazins “Die Zinnfigur” tätig. Auch wenn mir dieses Ehrenamt viel Freude bereitet hatte, ist es irgendwann Zeit sich zurückzuziehen. Altersbedingt geht alles nicht mehr so dynamisch, wie man es sich wünschen würde. Und so begnüge ich mich mit meiner Sammlung und meinem online-shop, in dem ich Sie herzlich willkommen heiße.

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